Mein ganz persönlicher Eindruck,

mit etwas Abstand Eigentlich wollte ich den Bericht schon am Sonntag bei kujahns veröffentlichen, geschrieben habe ich den Bericht auch gleich. Nach zwei kurzen Telefonaten zu dem negativen Ausklang der Veranstaltung habe ich das mit der sofortigen Veröffentlichung noch einmal überdacht. Um kurz nach 15 Uhr angekommen wurden wir von Guido Skoppek herzlich empfangen und nach kurzer Besichtigung der Location in Demen begannen wir mit den restlichen Vorbereitungen zur Ehrung die um 18.30 Uhr pünktlich beginnen sollten.

Die Anfahrt war unproblematisch und das EVITA-Forum gut zu finden. Das Foyer war schon vielversprechend ausgestattet und im Saal war auch fast alles fertig. Top Guido, Top EVITA. Ich war überrascht wie groß die Halle war. Für die zu erwartenden ca. 320 Gäste war der Saal sehr gut bestuhlt, es war ausreichend Platz zum Tanzen und wirkte nicht überfüllt. Alle Pokale waren noch auszupacken, in die richtige Reihenfolge für die Ehrungen zu bringen, und einige Banner zu montieren. Guido organisierte die Montage, Horst Kaiser übergab uns die Finale Liste des Ehrungsablaufs so dass wir die letzten Vorbereitungen schnell abschließen konnten. Wir übernahmen unsere Zimmer und bereiteten uns auf den Abend vor. Ein alter Block wurde zum Hotel umfunktioniert. Die Zimmer waren ok. Dann konnte es losgehen.

Pünktlich eröffnete Guido die Veranstaltung, Bernd Weldner hielt seine Rede und die Ehrungen begannen kurz darauf. Das nächste Highlight ließ nicht lange auf sich warten, das Abendessen. Ich muss sagen, so gut wie lange nicht. Buffet auf zwei Reihen und ausreichend für wirklich alle, später wurde das kleine Buffet noch einmal für ganz hungrige geöffnet. Sehr gelungen.

Anschließend absolvierten wir die restlichen Ehrungen, Guido präsentierte ein paar sehr gut inszenierte Videos und Horst sorgte wie immer mit dem einen oder anderen Spruch für so manches schmunzeln. Ich bin immer wieder beeindruckt was er alles über so manche Fahrerin bzw. Fahrer weiß. Es sind ja nicht nur zwanzig. Eine Showeinlage mit einer „Woman on Fire“ schloss sich nahtlos an und der wirklich echt genialste DJ den ich seit langem erleben durfte bewies uns sein können. Der wusste echt was er da macht. Mir ist schon während der Ehrung aufgefallen das seine Musikauswahl sehr treffend gewählt war. Der Saal und die Tanzfläche war voll und das bis 3 Uhr morgens. Mein Fazit bis zu diesem Zeitpunkt: Echt genial, gerne die Ehrungen in der Form dort wiederholen. Danke EVITA-Forum, danke Guido, Danke Horst und alle fleißigen Organisatoren im Hintergrund. Das war sehr gut.

Nun aber der Grund warum ich diesen Artikel schreibe und der leider negative Aspekt. Keine drei Stunden dauerte es von dem Ende der Ehrungen wo einige unserer sogenannten sportlichen Vorbilder negativ ins Rampenlicht rückten. Und damit hört Stand meines Wissens von heute der Beitrag auf. Das hat schlicht und ergreifend damit zu tun das die folgenden gut 200 Wörter von diversen Fachgremien geprüft werden da das negative Ende es gestern doch tatsächlich in die SVZ geschafft hat.

Ich möchte an dieser Stelle Christoph Hänchen danken der zum Frühstück an paar treffende Worte fand, die mich animiert haben überhaupt etwas zu schreiben. Das positive des Abends sollte in Erinnerung bleiben und nach außen getragen werden und nicht nur der negative Schlussakkord.

In der Hoffnung im EVITA-Forum vielleicht doch noch einmal empfangen zu werden, und um zu zeigen das Motorsportler auch völlig gewaltfrei feiern können, verbleibe ich,

Mit sportlichen Grüßen

Andreas Lier

171128Demen: Erstmals wurde die Landesmeisterschaftsehrung des M-V Landesmotorsportfachverbandes für Motocrosser und Endrofahrer im Evitaforum in Demen durchgeführt. Besten unterstützt durch den Motocross- Rekordlandesmeister Guido Skoppek führte die Fachkommision die Ehrung durch und 320 Fahrer, Betreuer, Familienangehörige sowie Sponsoren waren dabei.

Höhepunkt war die Vergabe des Motosport- OSCAR. Unter großen Beifall erhielt der elfjährige Niklas Ohm vom PSV Schwerin, als Deutscher Meister in der Motocrossklasse 65 ccm die Trophäe. „Die Ehrung erfüllt mich mit Stolz und möchte 2018 erneut den Titel holen,“ schaute er schon voraus.

Stellvertretend für die Motocrosser sollen hier noch der Sieger in der Königsklasse MX1, Dan Kirchenstein vom MC Fichtenring Burg Stargard und der Mannschaftsmeister MC Mecklenburg Strelitz genannt werden. Herausragender Fahrer in der Enduro-Landesmeisterschaft war Tilman Krause vom MC Rehna als dreimaliger Meister in der Championatswertung in der Klasse E2 sowie mit der Mannschaft des Rehna 1. Sieger beim Norddeutschen Motocross- Classic Cup wurden wurden Erik Mussehl, Peter Möhring ( bd. MC Fichtenring Burg Stargard) und Siegfried Völker (MSC Munster). Gleichfalls geehrt wurden die Besten der ADMV- Geländemeisterschaft.

Leider bestimmten Mißklänge den weiteren Abend nach dem Ehrungsmarathon. Bei Discoklängen sollte der Abend ausklingen. Einige Unbelehrbare begannen mit einer Keilerei, die soweit führte, dass sogar die Polizei gerufen wurde. Auch die anhaltenden Ruhestörungen bis 4.00 Uhr im Hotel sorgten für Unmut. Es ist zu hoffen, dass der Veranstalter auch weiterhin bei entsprechenden Veranstaltungen die Motorsportler empfängt.

Horst Kaiser

Hetendorf: Auf dem Hetendorfer Bergring in Niedersachsen wurde der abschließende zehnte Lauf um den Motocross Norddeutschen Classic Cup vom MSC Munster Vorentscheidungen um die Siege in den Klassen Classic, Twin-Shoke und EVO, unter der Berücksichtigung eines Streichlaufes bereits im Vorfeld weitestgehend gefallen waren, wurde noch mal mit vollem Einsatz gekämpft.

Bei den Clasicern holte sich Holger Bley aus Tanna den Tagessieg vor dem Wormstedter Michael Koch und dem 80-jährigen Senior Klaus Reissmann aus Fuchshain. Der bereits feststehende Gesamtsieger Siggi Völker von den Gastgebern, konnte wegen Technikproblemen nicht starten, hatte aber als Organisator, dennoch alle Hände voll zu tun.

Bei den Twin Shoke fehlte der bereits feststehende Cupsieger Peter Möhring aus Burg Stargard wegen einer Urlaubsreise, aber Andreas Feldt aus Grevesmühlen vor dem Eberswalder Sven Dietzmann und Dirk Stannek aus Bernau lieferten ein spannenden Dreikampf um den Tagessieg.

Keine Probleme hatte der Europameister Erik Mussehl und er siegte vor Gordon Fehling aus Schwerin und dem Steglitzer Mike Seeler. In Abstimmung mit den Fahrern entschied die Rennleitung wegen der immer schwieriger werdenden Bahnbedingungen auf die zweiten Wertungsläufe.

Stimmungsvoll beendete die festliche Siegerehrung und eine große Tombola den Renntag und die Classicszene freut sich auf eine Neuanlage in Hetendorf 2018. Zunächst findet aber 25. November 2017 im mecklenburgischen Demen die Gesamtsiegerehrung, im Rahmen der M-V Landesmeisterehrung statt. 

Horst Kaiser

Luga: In Luga fanden die abschliessenden Wertungsläufe um die Deutsche Meisterschaft in den Motocross- Nachwuchsklassen statt. In der 65 ccm-Klasse holte sich Niklas Ohm vom PSV Schwerin den Meistertitel vor Paul Neunzling vom MSC Prisannewitz und der Vellahner Robin Sternberg erreiche den gleichfalls beachtlichen fünften Rang.

In der 85er-Klasse kam der Schweriner Dominik Bilau von über 44 Bewerbern auf den zehnten Platz. Seine Medailienchance verpasste verletzungsbedingt der Vellahner Cato Nickel und auch Nick Sellahn vom MC Rehna musste wegen seiner Erkrankung vorzeitig passen.

Bei der erstmals ausgetragenen DM auf 125 ccm 2-Taktern erreichten Max Bülow vom MC Mecklenburg-Strelitz und der Ueckermünder Erik Lange die Plätze 10 und 13.

Horst Kaiser

Plate: Das Motocrossrennen um den Landesmeistertitel für Mannschaften wurde zum erwarteten Höhepunkt. Trotz der widrigen Witterungsterbedingungen in den Vortagen, erlebten 2.000 Zuschauer spannende Rennen. 26 Mannschaften traten an und die 20 Besten schafften den Einzug in die drei Wertungsläufe.

Erst im abschließenden dritten Lauf konnte sich der MC Mecklenburg-Strelitz (Platzziffer 24) mit Michel Suhr, Max Bülow und Pascal Fiebig den Titel vor den zuvor als Favoriten gehandelten MC Fichtenring Burg Stargard (26) mit Dan Kirchenstein, Christph Schade und Oskar Hotho sichern. Den Kampf um den dritten Platz sicherte sich knapp der MC Vellahn (43) mit Danny Wolter, Michel Meletzki und Henry-Pascal Kucz vor dem Titelverteidiger PSV Schwerin (44) und dem MSC Rügen (46).

Einen Meistertitel hatte sich der Veranstalter, voran mit dem Bahndienst verdient. Noch in der Nacht vor dem Rennen, sah es mit einer völlig vom Regen durchgeweichten Bahn, nach einer Absage aus, aber man ließ sich nicht entmutigen. Allen voran der Clubchef Carsten Thoms und Michael Brendel verzichteten auf ihren Schlaf und beackerten mit schwerer Technik die Bahn und schafften das nahezu Unmögliche.

Nicht nur als Rahmenprogramm waren die Läufe der Classicer um Punkte für den Norddeutschen Classiccup zu werten. Hier setzten sichin der am stärksten besetzten EVO-Klasse der Europameister Erik Mussehl vom Fichtenring Burg Stargard knapp vor dem Lokalmatadoren Gordon Fehling, bei den Twinshock der Grevesmühlener Andreas Feldt für den MC Fürstlich Dretz sowie Siegried Völker aus Winsen/ Aller bei den Classikern durch. Im Verlauf der Veranstaltung erfolgten verdiente Ehrungen für den 77-jährigen Hans-Joachim Klein, der ein Großteil seiner Freizeit, als Mann für alle Fälle, auf der Anlage im MX Park Plate verbringt und für den elfjährigen Nikla Ohm, der am 1. Oktober Deutscher Meister in der 65 ccm-Klasse wurde.

Horst Kaiser  

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