Weitere Sieger: Kevin Saar EM-Quad-Estland; Niklas Ohm DM-65; Simon Längenfelder-DM-85

Vellahn: Es sollte der Höhepunkt in der Vereinsgeschichte des MC Vellahn im ADAC werden, das Motocrosswochende auf ihrer bestens vorbereiteten Rennbahn. Läufe um die Quad-Europameisterschaft, um die DM in den Klassen 65 und 85 ccm sowie um den traditionellen Open Heidepokal standen auf der Tagesordnung. Alles klappte hervorragend, der Zeitplan wurde auf die Minute eingehalten und nur ein einziger kleiner Unfall war zu beklagen. Aber leider machte das Wetter nicht so richtig mit. Die Crosser kamen sehr gut damit klar, aber zahlreiche Zuschauer wurden von den zweitweise auftretenden Regenschauern abgehalten, denn das Rennen hatte mehr als die 1.800 Zuschauer, unter Einbeziehung der Fahrer und Betreuer verdient.

Etwas unglücklich war die Einteilung der Klassen über die zwei Renntage, aber das unterlag der Verein den Vorschriften der Motorsportförderation. So war es erforderlich, dass die Läufe um den Heidepokal bereits am Sonnabend ausgetragen wurden und sie hatten bei den Fans, bei aller Wertschätzung der Prädikatsläufe, die höchste Priorität. Dementsprechen hoch war der Spannungsgehalt bei den Wertungsläufen um den Heidepokal in der Openklasse, der zugleich für die Landesmeisterschaft gewertet wurde. Lange sah es nach einem klaren Erfolg des Burg Stargarders Dan Kirchenstein aus, der den ersten Lauf gewann, aber im zweiten Lauf nach einem Ausrutscher seine abermalige Führung einbüsste und so nutzte Michel Suhr vom MC Mecklenburg Streltiz seine Chance und gewann den Heidepokal vor Kichenstein und dem gleichfalls überzeugenden Oskar Hotho vom Fichtenring Burg Stargard. Punktgleich mit Hotho, belegte Danny Wolter auf seiner Heimbahn den vierten Platz vor Marvin Beier vom MC Rehna.

Die Europameisterschaftsläufe der Quads mit 15 Startern aus neun Nationen zeigten was sie drauf hatten, auch wenn im zweiten Lauf nur noch elf das Ziel erreichten. Bedauerlich war es, dass kein deutscher Fahrer dabei war. Klar überlegen holte sich der Este Kevin Saar den Tagessieg vor Janis Tanhuanpää und Roman Gwizda aus Polen. Beim Interview bei der Siegerehrung betonte der Siegerehrung: „Die Bahn hatte Europameisterschaftsnivau und die regendurchweichte Bahn hat uns alles abgefordert.“

Bei den Läufen die DM der 65er Klasse gab es einen Doppelsieg für die M-V-Starter Niklas Ohm vom PSV Schwerin vor Paul Neunzling vom MC Prisannewitz und dem weiter In der Gesamtwertung führenden Leon Rudolph aus Gößnitz. Publikumsliebling war der Kleinste im Starterfeld, Robin Sternberg auf seiner Heimbahn, der den fünften Platz belegte und sich über eine „fette“ Sponsorenprämie freuen konnte.

In der 85er DM Klasse siegte Simon Längenfelder aus Oberkotzau vor dem Dreitzscher Nikita Kucherow und Vico Greutmann aus Merishausen. Bester M-V Starter war Nick Sellahn vom MC Rehna auf Rang neun. Leider nur Zuschauer wegen einer Trainingsverletzung und Comoderator war der Lokalmatador Cato Nickel, der in einer Woche seinen Gips los wird.

Von den FIM-Verantworlichen wurde der Veranstalter für eine tadelsfreie Durchführung der Veranstaltung gelobt und der Clubvorsitzende Andrè Eltermann zog ein erstes Fazit: „Wir werden alles auswerten,lassen uns nicht entmutigen und werden es bei einer erneuten hochkarätigen Veranstaltung es weiter verbessern und hoffen, dass dann das Wetter auf unserer Seite steht.

Ergebnisse:

Heidepokal: 1. Suhr (Neustrelitz) 44, 2. Kirchenstein 43, 3. Hotho (bd. Burg Stargard) alle KTM 40, 4. Wolter (Vellahn) Yamaha 40, 5. Beier (Rehna) Suzuki 34 LM
Ges. 6v.8: 1. Kirchenstein 217, 2. Beier 201, 3. Hotho 196, 4. Suhr 186, 5. Steinkopf (Strasburg) 143

EM-Quad: 1. Saar (Estland) 50, 2. Tanhuanpää (FIN) 44, 3. Gwidzda (PL) 40 4. Tveraen (N) 33 alle Yamaha, 5. Gaisford (AUS) 32 Honda
Ges. 2v5: 1. Tanhuanpää 87, 2. Vandendijk (NL) 67, 3. Freidinger (AUT) 57, 4. De Vries 57, 4. Phoelich (bd. NL) 57

DM 85 ccm: 1. Längenfelder (Oberkotzau) Husqvarna 47, 2. Kucherow (Dreitzch) Kawasaki 37, 3. Greutmann (Merishausen) Husqvarna) Husqvarna 36, 4. Schroeder (Roemstedt) 34, 5. Ludwig (Aschersleben) bd. KTM 34
Ges. 3v.8: 1. Längenfelder 88, 2. Greutmann 73, 3. Kucherow 69,5, 4. Thunecke (Kalbe/Milde) 63, 5. Bloy (Biberach) 60

DM 65 ccm: 1. Ohm (PSV Schwerin) 47, 2. Neunzling (Prisannewitz) 42, 3. Rudolph (Gößnitz) 39, 4. Röhner (Weilheim) 33, 5. Sternberg (Vellahn) 32
Ges. 3v.8: 1. Rudolph 87,5, 2. Ohm 87, 3. Neunzling 81, 4. Röhner 65,5, 5. Sternberg 58

Horst Kaiser

Seit Dienstag sind Endurofahrer des MC Rehna im ADAC unterwegs zum Extremspektakel am österreichischen Erzberg, um gemeinsam mit 1.900 Bewerbern aus aller Herren Länder zu starten. Nach 12 Stunden wurden die 1.100 km der Anreise bewältigt.

Zur Crew gehören die Rehnaer Ingo Lange, Felix Schörling, Andreas Venzke, Marcel Kühnel, Malte Weiß sowie Norman Lanche vom MC Grevesmühlen. Fachkundige Betreuer sind Achim Halank, Marcel Jaschkowiak, Marek Decker sowie Julian Schramm.

Zunächst ist jedoch am Sonnabend/Sonntag die Qualifikation zu bestehen, denn nur 500 werden für den Wettkampf zugelassen. Am Sonntag starten dann jeweils 50 Fahrer im Fünfminutentakt. Nach exakt vier Stunden am Sonntag, verkündet dann eine Sirene den Schluß. Ca. 40.000 Zuschauer verfolgen die Aktionen und wie schwer das Unterfangen ist, beweist die Tatsache, dass im Vorjahr nur elf Fahrer im Ziel ankamen.

Die Sensation, dass ein Rehnaer dabei ist, kommt einem Sechser im Lotto mit Superzahl gleich. Aber sie werden ihr Bestes geben und was dabei raus kam, erfahren wir Anfang der Woche, wenn alle wieder heil in der Heimat ankommen und sicherlich auch mit spektakulären Fotos.

Horst Kaiser 

170616

Sternberg: Der MC Sternberg im ADAC hatte eine glückliche Hand bei der Auswahl der Wertungsläufe für sein Rennen auf der sehr gut vorbereiteten Crossbahn am Schafschuppen. 120 Tausend Liter Brauchwasser wurde am Vortag des Rennens auf die Bahn gebracht und Fahrer und die 1.800 Zuschauer wurden weitgehend von der Staubeinwirkung verschont.

Mit 20 Gespannen im Kampf um Punkte für den LVMX-Pokal maximal besetzt und begeisterte nicht nur Seitenwagenfans. Sieger wurden Janecke/Bothur aus Letzlingen vor Pietzer/Nikolaus aus Altmersleben vor dem besten M-V Gespann mit Koch/Schödl vom MC Groß Schwiesow.

Die Senioren führten bereits ihren fünften von sieben Veranstaltungstagen um die Landesmeisterschaft durch. Nach vierwöchiger Verletzungspause war wieder Christoph Schade vom Fichtenring Burg Stargard dabei und siegte im ersten Wertungslauf vor seinem Dauerrivalen Karsten Fiebing vom MSC Rügen. Dieser drehte im zweiten Lauf den Spieß um und wurde somit Tagessieger. Dritter wurde Renè Genschmer für Lübtheen vor dem Wolgaster Markus Hermann und Guido Skoppek von Schwerin-Süd.

Mit 40 Fahrern war die MX2-LM-Klasse maximal besetzt. Tim-Renè Neumann vom MC Wolgast belegt nach seinem Tagessieg die Gesamtführung vor dem Neukalener Tobias Koch und Janick Schröter vom MC Grevesmühlen. Groß war die Freude, dass nach einjähriger Krankheitspause, der Tessiner Lucas Millich wieder dabei war und gleich den vierten Platz belegte. Leider ist Sören Häusler beim ersten Wertungslauf MX2 gestürzt und wurde wegen  Schulterproblemen mit dem Hubschrauber ins Güstrower Krankenhaus geflogen. Wir wünschen ihm baldige Genesung. 

Horst Kaiser 

Tagesergebnisse

Björn Feldt hat seine Ulli am Freitag in Rehna geheiratet. Schon am Mittwoch beim Polterabend in Roduchelstorf brannte die Luft. Zur Hochzeitsfeier waren neben der Verwandtschaft zahlreiche Motorsportfreunde sowie Sponsoren dabei und gefeiert wurde bis weit nach Mitternacht.

Horst Kaiser

170609

Tessin: Das Motorsportwochenende fand am Pfingstmontag beim Motocross am Tessiner Echoberg einen würdigen Abschluß. 2.200 Zuschauer sahen Wertungsläufe um die DM in der 125ccm 2-Taktklasse, in der MX2 sowie um den Echobergpokal in der Openklasse.

In der 125er 2-Taktklasse der bis zu 18-jährigen gewann der Erdinger Florian Lion beide Wertungsläufe. Als beste MV-Starter belegten der Neustrelitzer Max Bülow und Toni Ksienzyk die Plätze fünf und sechs. Nach zwei klaren Siegen stand der Eutiner Mike Stender oben auf dem Siegerpodest in der MX 2 DM.

Spannend verlief der Kampf um die Plätze beim Echobergpokal nach dem klaren Sieger, Tobias Linke aus Berlin und Toni Wolff aus Fürstlich-Drehna. Da kam Erik Steinkopf aus Strasburg vor den beiden Rüganern Felix Haack und Karsten Fiebing auf den dritten Platz. Bei sehr guten Bahnbedingungen gab es keinen einzigen Sturz mit Verletzungsfolgen und alle Fahrer bei der Siegerehrung versprachen im nächsten Jahr zu Pfingsten, wieder am Echoberg dabei zu sein.

Ergebnisse:

DM 125 ccm U18: 1. Lion (Erding) 50, 2. Kobbelt (Panketal) bd. KTM 42, 3. Spies (Ortrand) 37, 4. Falke (Brandis) bd. Husqvarna 36, 5. Bülow (Neustrelitz) KTM 33

DM MX2: 1. Stender (Eutin) Suzuki 50, 2. Platt (Mönchengladbach) 40, 3. Sileika (Sassenburg) 38, 4. V. Zitzewitz (Karlshof) 37, 5. Koch (Braunschweig) alle KTM 36

Echobergpokal: 1. Linke (Berlin) 50, 2. Wolff (F. Drehna) bd. Kawasaki 42, 3. Steinkopf (Strasburg) Yamaha 35, 4. Haack Kawasaki 34, 5. Fiebing (bd. Rügen) Suzuki 34

Horst Kaiser

Teterow: Die 57. Auflage des Teterower Bergringrennen erfolgte, im ersten Jahr nach Enrico Janoschka zog am Wochenende 12.000 Zuschauer zur schönsten, aber auch anspruchsvollsten Grasbahn Europas. Die offizielle Eröffnung am Sonntag um 11.00 Uhr fand bei leichtem Regen statt und sorgte schon für besorgten Mienen. Nach der Eröffnung durch den Teterower Bürger-meister, wie immer dreisprachig (Deutsch, Englisch und Platt), wurde Enrico Janoschka, der über 18 Jahre zu den Besten auf dem Bergring gehörte, nach einem schweren Unfall im Vorjahr,vom aktiven Motorsport durch den Vorsitzenden des MC Bergring Teterow im ADAC, Klaus Reinders,geehrt. Er gewann einmal den Goldhelm, vier mal den Bergringpokal und gleichfalls vier mal das „Grüne Band“ Nachgefragt, um er sich ein Comback vorstellen könnte, vielleicht in drei Jahren zum 100. Jubiläum, anwortete der 41 Jahren? Antwortete der 41-Jährige: „Zunächst wurde ich nein sagen, aber wer weiß wie ich in der Zukunft darüber denke.“ Ergänzend antwortete Enrico auf die Frage, ob sein Sohn Patrick einmal in seine Fußstapfen als Rennfahrer treten könnte, als vierte Generation nach Opa und Oma, Vater und Onkel und von ihm: „Patrick ist noch sehr jung, aber wenn er sich einmal wünscht, würde ich ihn fördern.“

Die Rennen begannen pünktlich um 12.00 Uhr und wurden ohne Pause, zum Glück auch ohne Unfälle, reibungslos durchgezogen, um keinen Abbruch wegen stärkeren Regens zu riskieren. Positiv wirkte es sich aus, dass zunächst drei Läufe der Motorosser gefahren wurden. In der Bahnsportklasse dominierte der Brite Paul Cooper, denn er gewann nach dem „Grünen Band“ auch noch das hochkarätigste Rennen um den Bergringpokal. Beim „Grünen Band“ verwies er den Niederländer Dirk Fabrieck und den Neuwittenbeker Stephan Katt auf die Plätze. Seine derzeit starke Form bewies der Brite dann besonders beim Bergringpokal, dem Handicaplauf. Bereits in der zweiten Runde schaffte er es die fünf Sekunden Vorsprung der zuerst gestarteten Gruppe auszu-gleichen. Mit sicherem Vorsprung holte er sich den Sieg vor dem Traunsteiner Manfred Knappe und Dirk Fabrieck. „Ich habe bereits als kleiner Junge vom Bergring geträumt und jetzt mach mich der Doppelerfolg stolz,“ sagte der 32-Jährige bei der Siegerehrung und versprach auf jeden Fall bis zum 100. Bergingrennen 2020 weiter zu machen.

Bei den Motocrossern holte sich Jens Hinrichs vom MC Rehna zunächsten den einmalig ausgeschriebenen ADAC Silberhelm vor den Niederländern Erwin Mulder und Wouter Bron. Sein Dauerrivale Guido Skoppek vom MC Schwerin-Süd hielt sich beim „Teterower Hechtjungenpokal“ vor Hinrichs und Simon Schmidt vom Bergringclub schadlos. Skoppek lieferte bei seiner Ehrenrunde eine große Show ab und animierte seine Fans in der Nordkurve zu ein La Ola Wellen.Das „Speed-Cross-Finale“ mit einem Handicapstart aus drei Reihen gewann der Niederländer Daniel de Vries vor John Nyström aus Schweden und Karl Udo Wuttke auf seiner Heimbahn.
Beste Amazone wurde nicht unerwartet, Maria Franke aus Zeitz vor Jessica Elzinga aus den Niederlanden sowie der Münchebergerin Sandra Bälkow. Maria Franke hatte die Chance gegen die Männer im Silberhelmlauf anzutreten, verzichtete jedoch, da sie nur einen 250 ccm Motor zur Verfügung hatte. Sie versprach jedoch: Ich komme wieder und dann mit einer stärkeren Maschine.“

Bei den Quads siegte Stephan Bischhoff aus Alsfeld überlegen vor dem Teterower Marcus Rux und dem Briten Rob Heath. Der Rüganer Karsten Fiebing verpaßte seine Chance auf das Siegerpodest nach einem Kettenriß im ersten Lauf und einer Zeitstrafe im abschliessenden vierten Lauf.

Bereits der erste Tag vor 4.000 Zuschauern verlief tadellos und in der Rekordzeit von dreieinhalb Stunden waren die 13 Läufe Geschichte. Höhepunkt war der Lauf der Nationen. Hier siegte der Traunsteiner Manfred Knappe nach spannenden Rennlauf vor Stephan Katt aus Neuwittenbek, dem Lüdinghausener Christian Hülshorst sowie Paul Cooper aus Groß Britanien. „Nach mehreren zweiten und dritten Plätze in der Vergangenheit war es endlich mal ein Sieg,“ bekannte der Bayer bei der Siegerehrung.

Abschliessend wertete der Veranstaltungsleiter, Adi Schlaak, das Bergringwochenende positiv: „Ich sehen beide Tage auf dem Berging sowie das Flutlichtrennen um den Auerhahnpokal in der Arena als ein Gesamtpaket und da geht die Rechnung auf.

Ergebnisse:

Lauf der Nationen: 1. Knappe (Traunstein), 2. Katt (Neuwittenbek), 3. Hülshorst (Lüdinghausen)

Finale Cross ADAC Silberhelm: 1. Hinrichs (Rehna) KTM, 2. Mulder, 3. Bron (bd. NL) bd. Yamaha

Ges. Lucky Loser: 1. Bijlsma Suzuki 69, 2. den Engelmann KTM 57, 3. Rlzinga (alle NL) Yamaha 46

Endstand Quad: 1. Bischoff (Alsfeld) Suzuki 74, 2. Rux (Teterow) 63, 3. Heath (GB) bd. KTM 62

Ges. Amazonen: 1. Franke (Zeitz) KTM 75, 2. Elzinga (NL) Suzuki 68, 3. Bölkow (Müncheberg) Husqvarna 64

Finale Cross „Teterower Hechtpokal“: 1 Skoppek (Schwerin-Süd) Suzuki, 2. Hinrichs (Rehna), 3. Schmidt (Ducherow) bd. KTM

Finale „Grünes Band“: 1. Cooper (GB) Track Plus, 2. Fabriek (NL) GM, 3. Katt (Neuwittenbek) Tornado

Finale „Speed-Cross-Pokal“: 1. De Vries (NL) Honda, 2. Nyström (S) KTM, 3. Wuttke (Teterow) Suzuki Finale „Bergringpokal“: 1. Copper (GB) Track Plus, 2. Knappe (Traunstein) Jawa, 3. Fabrieck (NL) GM

Horst Kaiser

Die Ausschreibung für den MSE CUP 2017 ist raus. Drei Standorte, Warlin, Burg Stargard und Strasburg sind anvisiert. Hier findet ihr die Ausschreibung zum Studieren.

Tessin: Nicht nur der Bergring, sondern auch der Tessiner Echoberg, lockt traditionell die Motorsportler und die Zuschauer zum großen Pfingst-Motorsportwochenende in M-V.

Der MCC Tessin trägt am Pfingstmontag ab 13.00 Uhr (Training ab 8.30) in den Klassen MX2 und Youngster 125 ccm, gleich zwei DM-Rennen, mit je zwei Wertungsläufen aus. Hinzu kommen die Läufe in der Openklasse um den heiß begehrten „Echobergpokal“ mit einer Klassebesetzung.

In der Wertung für die MX2 DM ist es bereits der zweite Veranstaltungstag. Hier führt Lukas Platt aus Mönchengladbach vor dem Karlshofer Davide von Zitzewitz und Pit Rickert aus Perl. Von den MV-Startern gehören Tim-Renè Neumann aus Wolgast, der Neustrelitzer Michel Suhr und Janick Schröter vom MC Grevesmühlen zum Starterfeld.

Bei den Youngster ist es das erste von vier DM –Rennen. Hier wollen sich Erik Lange aus Ueckermünde, der Neustrelitzer Max Bülow und Toni Ksienzyk vom MC Prisannewitz mit den besten Deutschen messen.

Obwohl es hier nicht um die DM geht, werden die Wertungsläufe um den „Echobergpokal“ als spannender Höhepunkt des Pfingstrennens erwartet. Die Führenden in der MX1-LM, Dan Kirchenstein vom Fichtenring Burg Stargard und der Rehnaer Marvin Beier, haben hier weitere Asse aus M-V, wie die Srasburger Erik Steinkopf und Maximilian Hirsch sowie Felix Haack und Karsten Fiebing zum Gegner. Den Pokal nach Hause wollen auch solche Könner wie Robert Riedel aus Woltersdorf sowie der Schenkenhorster Tobias Linke. Zum Aufgebot Gastgeber gehören Maurice Aschhoff, Felix Schünemann, Johann Siewert und Christian Freitag.

Horst Kaiser

Linda-Linsay Kramell war bei den Ladies nicht zu bezwingen

Demmin: 1.500 Besucher sahen bei hochsommerlichen Temperaturen auf der Motocrossbahn des MC Demmin spannende Motocrossrennen um die Landesmeisterschaft sowie um den Landespokal. Harte Bedingungen für die 100 Fahrer, für die an diesem Tag, Staub ein Fremdwort war, denn die Bahndienstverantwortlichen hatten vorbildlich gearbeitet.

Höhepunkt waren die beiden Wertungsläufe der MX2 mit maximaler Besetzung. Der Neukalener Tobias Koch holte sich die wichtigen Punkte für die Gesamtführung in der Landesmeisterschaft: Den Tagessieg mußte er jedoch Dan Kirchenstein vom Fichtenring Burg Stargard überlassen, der Roidin, nahe bei der Demminer Rennbahn wohnt. „Es war toll für mich in der Heimat zu siegen und das noch auf einer von einem Freund geliehenen ungewohnten 150 ccm Zweitakt KTM,“ betonte er bei der Siegerehrung.

Bei den Ladies gewann seine Freundin Linda Linsay Kramell, in einem mit 25 Amazonen sehr gut besetzten Fahrerfeld, überlegen beide Wertungsläfe um den Landespokal vor Luzie Knop aus Schenkenhorst und der Rüganerin Reha Behrens.

In der 85 ccm-Klasse war der Eberswalder Peter König nicht zu bezwingen und verwies Nick Sellahn vom MC Rehna und den Schweriner Dominic Bilau auf die Plätze.

Bei den Jüngsten auf 65 ccm-Maschinen holte sich Jan-Erik Kettner aus Eberswalde den Tagessieg vor dem Barther Karl von Glowacki vom MC Dreetz und Lenny Boos für Prisannewitz. In der Gesamtwertung führt der Rüganer Lukas Peters, der Vierter wurde.  

Horst Kaiser 

Tagesergebnisse

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Mölln: Am Wochenende bewies der schleswig-holsteinische MSC Mölln im ADAC bei seiner Premiere der ADAC MX Masters vor 6.100 Zuschauern, dass er in der Lage ist, diese nach den WM-Läufen hochkarätigste Veranstaltung, ohne Fehl und Tadel über die Runden zu bringen.

235 Crosser aus 26 Nationen sorgten dafür, dass es bereits bei den Quali- und Lastchanceläufen kräftig zur Sache ging. In der Königsklasse „MX Masters“ setzte sich der Schweizer Jeremy Seewer und Hunter Lawrence aus Australien in beiden Läufen an der Spitze durch. Beste Deutsche waren Henry Jacobi aus Bad Sulza und der Kämpfelbacher Dennis Ulrich. Ulrich (123 P.) führt nach drei von sieben Veranstaltungen vor dem Belgier Jens Gettemann (104).

Pech hatte der MV-Doppellandesmeister des Vorjahres, Toni Hoffmann vom MC Vellahn, der sich bereits beim freien Training, einen komplizierten Beinbruch zuzog und in die Klinik Boberg geflogen wurde.

Ohne MV-Beteiligung wurden die Läufe um den Youngster-Cup ausgetragen. Hier siegte Tom Koch aus Wormstedt vor dem Dänen Glen Meier und Martin Krc aus Tschechien.

Gleich sieben MV-Crosser beteiligten sich auf 85 ccm-Maschinen beim Junior-Cup. Gegen starke Nachwuchsfahrer aus elf Nationen hingen die Trauben hoch. Am besten behauptete sich der Vellahner Cato Nickel auf dem 24. Platz. Tim Ksienzyk aus Prisannewitz, der Rehnaer Nick Sellahn und Dominik Bilau aus Schwerin belegten die Ränge 31, 36 und 40.. Für Erik Rakow aus Neubrandenburg, den Vellahner Julian Duvier und Erik Boeck aus Schwerin kam das Aus beim Lastchanclauf.

Die vierte Veranstaltung der ADAC MX Masters wird am 17.-18. Juni in Bielstein ausgetragen

Horst Kaiser