Holländer Ten Vregelaar beim Quad-Cup vorn - Millich bleibt bei Junioren ungeschlagen

Bergen: Über 1.400 Zuschauer erlebten beim 55. Moto-Cross auf dem Ring am Rugard spannende Rennen, denn ständige Wechsel in der Führung sorgten ständig für neue Situationen in der Tageswertung. Zusätzlich erschwerend wirkte der einsetzende starke Regen nach der Hälfte der Veranstaltung. Bei den 28 erstmals auf dem Rugard startenden Quads kam es fast zu einer faustdicken Überraschung, denn der in der Gesamtwertung klar führende Holländer Ingo ten Regelaar konnte sich nur durch seinen Sieg im zweiten Lauf, den Tagessieg vor dem punktgleichen Denny Seifner aus Bad Köstritz sichern. „Wir haben es heute erlebt, dass vieles passieren kann und deshalb habe den Cup trotz meines großen Vorsprungs noch nicht in der Tasche,“ wehrte der 24-jährige Sieger noch die vorzeitigen Glückwünsche ab. Bester Starter aus Mecklenburg-Vorpommern war Silvio Sellahn vom MC Lübtheen auf dem fünften Platz. In der der Landesmeisterschaft der Junioren bleibt der 14-jährige Lucas Millich vom MC Prisannewitz weiterhin ungeschlagen, wenn auch der Rüganer Max Diwisch mit seinem zweiten Platz bewies, dass er ihm nahe kommen kann. „Vielleicht habe ich bereits am Sonntag in Strasburg mehr Glück, denn meinen ersten Start habe ich heute total verhauen“, sagte der 18-jährige Diwisch bei der Siegerehrung, der in Strasburg gemeinsam mit Millich die „großen“ 125er ärgern will. Mit den Plätzen drei bis fünf wussten auch Sebastian Jung, Paul Glawe (Rügen) und Enrico Braasch (wie Jung Neustrelitz) zu überzeugen. Im Wertungslauf um den ADMV-Pokal in der 85 ccm-Klasse verpasste der punktgleiche Falko Karbautzki auf seiner Heimbahn den Tagessieg gegen Benjamin Mallon aus Prisannewitz, der vor allem im zweiten Wertungslauf auf dem schlammigen Untergrund überzeugte. Weiter auf Meisterschaftskurs bleibt Dirk Hemmerling aus Kalkhorst bei den Senioren nach seinem Sieg vor dem Groß Schwiesower Uwe Brandenburg und Axel Zimmermann aus Rostock.

Horst Kaiser

030518 ruegen

 

Skoppek und Millich überragten in Strasburg

Strasburg: 1000 Zuschauer waren zum Jubiläumsrennen, 40 Jahre Moto-Cross in Strasburg, auf der Rennbahn von Linchenshöhe dabei und sahen in allen vier Klassen spannende Wertungsläufe um Punkte für die Landesmeisterschaft. In der Achtelliterklasse bewiesen die Junioren Lucas Millich vom MC Prisannewitz und Max Diwisch vom MSC Rügen auf dem dritten Platz, dass sie keinen Vergleich mit den Großen dieser Klasse scheuen müssen. Von diesen belegte der Demminer Mathias Linke den zweiten und Thomas Krohse aus Ueckermünde den vierten Platz. Für die Führung in der Gesamt-wertung reichte dem Burg Stargarder Marko Lück (56 Punkte) der sechste Platz in der Tageswertung, um den in Strasburg in der Viertelliterklasse startenden Guido Skoppek (48,5) vom MC Mecklenburg-Strelitz auf den zweiten Platz zu verweisen. Einen rabenschwarzen Tag in dieser Klasse, hatte Ronny Czepa aus Lübtheen, der im ersten Lauf zwei Runden vor Schluss in aussichtreicher Position ausfiel und für den nach einem Sturz in der Startphase des zweiten Laufes das Aus kam. Höhepunkte des Jubiläumsrennens waren die Läufe in der Viertelliterklasse. Hier war Guido Skoppek der glückliche aber auch verdiente Sieger und er baute seinen Vorsprung in der Gesamtwertung vor Markus Hermann vom MC Lübtheen auf 16,5 Punkte aus. „Ich denke meine Entscheidung, heute in der 250er-Klasse zu starten war richtig, denn erstens ist mir dieser Titel wichtiger und zweitens habe ich bei einem Streichlauf, auch noch in der 125er meine Chance, zumal es ja einen Streichlauf gibt,“ wertete der 32-Jährige den Renntag. Pech hatte in dieser Klasse Carsten Thoms und Ronny Schulz aus Lübtheen, die nach Problemen mit ihrer KTM, den Tagessieg sowie eine Platzierung auf dem Siegerpodest einbüßten.

Einen Formanstieg konnte Markus Hermann, gleichfalls für Lübtheen startend mit seinem zweiten Platz nachweisen. Eine Energieleistung vollzog der Reno Almstädt vom MC Wismar, der trotz einer schmerzhaften Armverletzung beim ersten Start, im zweiten Lauf noch den fünften Platz belegte.

Bei den Senioren bleibt der Kalkhorster Dirk Hemmerling nach seinem erneuten Tagessieg klar auf Meisterschaftskurs. Der erstmals bei den Senioren startende Veit Scheddin vom MC Lübtheen wurde zweiter. In der 85 ccm Klasse konnte der Rüganer Falko Karbautzki nach seinem Tagessieg die Führung in der Gesamtwertung von dem wegen einer Verletzung fehlenden Steffen Wendorf aus MC Grevesmühlen übernehmen. Zweiter nach drei von elf Läufen ist Benjamin Mallon aus Prisannewitz, der in Strasburg den zweiten Platz belegte.

Horst Kaiser

030525 strasburg

 

 

030531

Erster Saisonsieg für Markus Hermann bei Moto-Cross-LM - Sebastian Jung übernimmt Juniorenführung

Barth: Die 90 Moto-Crosser und die 800 Zuschauer fanden am Barther Kaninchenberg, trotz der anhaltenden Trockenheit sehr gute Bedingungen vor, denn der Veranstalter mit Udo von Glowacki an der Spitze hat fleißig gearbeitet und die Bahn mit ausreichend Wasser versorgt, um die Staubeinwirkung in Grenzen zu halten. Endlich scheint beim Vorjahresmeister Markus Hermann der Knoten geplatzt, denn er siegte vor in der Viertaktklasse vor Ronny Schulz und Carsten Thoms, alle vom MC Lübtheen. Dabei bewies Hermann Fairness wie Schulz dankbar berichtet: „Ich hatte im ersten Lauf einen Kupplungsschaden und konnte nur deshalb zum zweiten Lauf antreten, weil Markus mich uneigennützig mit einem Ersatzteil versorgte.“ Bei den Junioren erzielten die Neustrelitzer Sebastian Jung und Enrico Braasch in Abwesenheit vom Prisannewitzer Lucas Millich, der bei einem Prädikatslauf startete, einen Doppelsieg. Damit übernahm Jung die Führung in der Gesamtwertung. Vom Pech verfolgt waren die Rüganer Paul Glawe, der im ersten Lauf überlegen siegte und Max Diwisch, die beide durch Sturzpech ihre Chancen auf den Tagessieg einbüßten. In der 85 ccm-Klasse baute Falko Karbautzki als überlegener Tagessieger seine Führung in der Gesamtwertung aus. Unglücklich war sein Dauerrivale Benjamin Mallon aus Prisannewitz, denn Motorenschaden an seiner Yamaha aus dem Training konnte erst zum zweiten Wertungslauf behoben werden. In der 65 ccm-Klasse waren die Lübtheener Hannes Schmidt und Nick Roggmann überlegen, die Punktgleich die ersten Plätze belegten.

 

Beim ersten Wertungstag der Jüngsten in 50 ccm-Klasse freute sich der Neustrelitzer Partrick Röder über seinen Erfolg vor Sebastian Schmidt aus Demmin sowie dem zweiten Neustrelitzer Michel Suhr, der im ersten Wertungslauf vorne lag.

 

Horst Kaiser

 
Tagesergebnisse der Verantstaltung

Bilder vom Rennen, Fotograf Thorsten Wohlatz

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Dreifachsieg für Lübtheener in 250 ccm-Klasse - Rüganer Diwisch bei Junioren erfolgreich

Upahl: Die Wertungsläufe in der 250 ccm-Klasse boten beim Moto-Cross in Upahl vor 1000 Zuschauern die spannensten Kämpfe. Erst im Schlussspurt des zweiten Wertungslauf wurde die Reihenfolge auf den ersten vier Plätzen entschieden. Eine Attacke von Ronny Schultz und Markus Hermann auf den hinter Michael Raub liegenden Ueckermünder Michael Dittmann sicherte den Dreifacherfolg der Lübtheener. Pech hatte der weiterhin in der Gesamtwertung führende Schweriner Guido Skoppek, der für den MC Mecklenburg-Strelitz startet. „Meine Kupplung war bereits in der vierten Runde des zweiten Wertungslaufes völlig hinüber und so bin ich froh, dass ich zumindest noch 1,5 Punkte retten konnte,“ erklärte der 32-Jährige sein Problem nach dem Rennen. Eine prächtige Stimmung herrschte bei den Rennen der Junioren, denn der mit 14 Jahren jüngste Starter, Björn Feldt von den Grevesmühlener Gastgebern ging jeweils vom Start her klar in Führung. Später musste er jedoch die 18-jährigen Max Diwisch von der Insel Rügen sowie Mathias Jung aus Neustrelitz ziehen lassen. Eine starke Leistung, dennoch von Björn Feldt, der am Schluss den vierten Platz belegte. „Ein wenig traurig bin ich schon, denn ich hätte zu Hause gerne auf dem Siegerpodest gestanden,“sagte er bei der Siegerehrung.

 

Bei den Senioren besiegte der Prisannewitzer Axel Zimmermann den weiterhin klar führenden Dirk Hemmerling aus Kalkhorst. Nach über vierwöchiger Verletzungspause war in der 85 ccm-Jugendklasse, der Grevesmühlener Steffen Wendorf dem punktgleichen Falko Karbautzki nur deshalb unterlegen, weil dieser im zweiten Wertungslauf knapp vorne lag.

 

Horst Kaiser

030601 upahl

 

Favoritensiege in allen Klassen beim Barther Moto-Cross

Barth: Letztlich siegten mit Guido Skoppek vom MC Kuhstorf in der Open-Klasse, dem Prisannewitzer Marco Sperber bei den Clubsportlern, Hannes Schmidt vom MC Lübtheen in der 85 ccm-Klasse sowie dem Wilhelmsburger Lukas Stanislawski auf 50 ccm-Maschinen alle Fahrer, die bereits zuvor in Führung lagen, aber leicht gemacht wurde es vor 1.000 Zuschauern keinem von ihnen. Guido Skoppek musste sich im ersten Wertungslauf dem Wilhelmsburger Michael Dittmann beugen und im zweiten Lauf war es lange Zeit der Grevesmühlener Björn Feldt, der die Führung behauptete. „Ich bin froh, dass ich es gepackt habe, aber nachhinein ärgere ich mich immer noch über meinen Ausfall in Groß Schwiesow, denn dann hätte ich nunmehr mit 13 Punkten in der Gesamtwertung vorne gelegen,“ gibt Skoppek zu Protokoll. Marco Sperber vom MC Prisannewitz auf seiner „Pollack-Yamaha“, klärte nach seinen Laufsiegen eindeutig wer Chef im Ring in der Clubsportklasse ist. Nur jeweils in der Anfangsphase konnte Manuel Alex vom PSV Schwerin Paroli bieten, aber dann waren doch seine noch vorhandenen konditionellen Nachteile nach langer Wettkampfpause unverkennbar. Lange Zeit sah es in der 85 ccm-Klasse nach dem ersten Saisonsieg für den Tessiner John Haeschke aus. Mit zunehmender Rennzeit bewies jedoch, der weiterhin in der Gesamtwertung führende Hannes Schmidt vom MC Lübtheen, dass ihm zur Zeit in Mecklenburg-Vorpommern wohl nur der wegen einer Verletzung fehlende Greifswalder Ron Noffz überlegen ist. Riesig war die Stimmung auf dem 400 Meter langen Spezialkurs für die Jüngsten auf 50 ccm-Maschinen. Nicht nur die Eltern, die Omas und Opas sondern auch zahlreiche Zuschauer feuerten die Fahrer an. Da waren Dave Marven Zippan von den Gastgebern und Alex Stoll aus Strasburg drauf und dran, dem bislang ungeschlagenen Lukas Stanislawski den Sieg zu nehmen, aber kleine Ausrutscher verhinderten es und da liegt die Vermutung nahe, dass im Anschluss an das Rennen ein paar Tränen zu trocknen gab.

Der MSC Barth hatte sich auch in Abwesenheit von Udo von Glowacki am Renntag sehr gut auf den Rentag vorbereitet.

Der Macher vom Kaninchenberg, der auch als „Rentner“ noch regelmäßig an Oldierennen teilnimmt war trotz einer erheblichen Schulterverletzung zu einem Rennen nach Holland gefahren, nicht um zu starten, sondern um den Materialfehler am neu gekauften Hinterrad seiner CZ, der zu seinem schweren Sturz führte, beim Verkäufer aufzuklären.

Horst Kaiser

TAGESERGEBNISSE