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Home News Enduro Grevesmühlener Björn Feldt dominiert beim Enduro-LM Auftakt Wolgast 18.03.2012

Grevesmühlener Björn Feldt dominiert beim Enduro-LM Auftakt Wolgast 18.03.2012

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120318Der beste Endurofahrer der Vorsaison, Björn Feldt vom MC Grevesmühlen, knüpfte bei der ersten Fahrt um die Landesmeisterschaft 2012 in Wolgast nahtlos an seine Serie an und siegte beim 3-Stunden-Enduro „Rund um den Ziesaberg“ in seiner Klasse E3 sowie in der Championatswertung aller Klassen. Neben dem Gaststarter Luke Uhrle aus Neuseeland, der in der Klasse E1 siegte, war Feldt der Einzige, der in den drei Stunden, zehn Runden a ca. 10 km schaffte.

Die Mitglieder der Abteilung „Geländesport Nordost“ beim MC Wolgast im ADMV hatten einen anspruchsvollen Rundkurs mit einigen Schikanen aufgebaut, die bei den zahlreichen Zuschauern für eine kurzweilige Veranstaltung sorgten. Über 130 Starter, unter ihnen außer Konkurrenz ca. 30 Moto-Crosser, verausgabten sich zum Saisonstart voll und zollten Anerkennung für die Macher der Strecke.

Klassensieger in der Klasse E2 wurde Markus Hermann vom MC Wolgast.

In der stark besetzten Seniorenklasse stand Jan Joachimstaler vom Veranstalter nach einem packenden Duell mit Jens Hinrichs oben auf dem Siegerpodest. Der Rehnaer verschenkte seine Siegeschance, da er wegen eines Regelverstoßes beim Tanken, als einziger Teilnehmer der Veranstaltung disqualifiziert wurde.

Der Titelverteidiger in der Klasse E1, Torsten Kurzweg aus Rehna, erhielt in seiner Klasse die maximalen Punkte für die LM-Wertung.

Als bestes Team in Mannschaftswertung holte sich der MC Grevesmühlen die maximalen Punkte vor Wolgast 1 und Rehna 1.

Weitere Klassensiege erreichte bei den Hobbyfahrern: Stefan Holz (Wolgast), Renè Hein (Groß Schwiesow), Benjamin Zamzow , der Klassiker Christian Tesdorff (bd. Rehna) sowie Marc Vandreier (Leipzig) bei den Crossern.

Die zweite von sechs Fahrten um die Landesmeisterschaft wird am 1. April in Vellahn ausgetragen.

Horst Kaiser

Resümee aus Fahrersicht:

Mal wieder hat der Geländesport-Nord-Ost die Messlatte für weitere (3h)Veranstaltungen extrem hoch gelegt. Eigentlich kann ich meinen Text vom 2011er Rennen hier reinkopieren. Auszug aus 2011: „Es war ne Klasse Veranstaltung von vorne bis hinten. Die Runde hat super viel Spaß gemacht. Es ging rund um den Ziesa-Berg. Anmeldung, Abnahme, Rennen, Wetter, Verpflegung und alles drum herum hat bestens geklappt. Die Verpflegung kann eigentlich nur noch besser klappen, wenn sie vom Club selbst gemacht wird. ;-)“

Genau so war es in diesem Jahr auch wieder.

Ihr schafft es mit Eurem Streckenbau jedes Mal, dass ich, wenn ich auf den Rennplatz komme, vor mindestens einem Hindernis oder Streckenabschnitt ordentlich Respekt habe. Und dann schafft ihr es jedes Mal, dass ich überrascht bin, wie gut es fahrbar ist, wenn ich das erste Mal da lang fahre. Und vor allen Dingen, wie gut es auch die 3 Stunden fahrbar bleibt.

Streckenbautechnisch habt ihr echt was auf dem Kasten. Da seid ihr in Meck-Pom der „Markführer“.

Eigentlich hatte ich vor dem Steinebecken am meisten Schiss, schließlich wollte ich keine Kratzer an meinem neuen Rahmen machen. Das war aber gut fahrbar (Wenn auch mit Sicherheitsfüssen nach unten)
Mein persönliches Waterloo erlebte ich im Reifenbecken gleich nach dem Start. Gleich in der ersten Runde gab es da kleinere Staus. Ich war zu langsam, blieb mit dem Vorderrad in einem Reifen und machte einen schönen Köpper in Zeitlupe. Ab dann war ich dort jede Runde „gebranntes Kind“ und suchte vergebens den Chicken-Way ;-)
Aber ich kam ja 7 Mal rüber. Mal langsam mit Absteigen, mal schnell und leicht, mal kreuz und quer und kurz vor Abflug, so dass die Zuschauer schon alle zur Seite gesprungen sind. Jedenfalls habe ich festgestellt, dass man im Reifenbecken tendenziell nach rechts abschießt, warum auch immer. Jedenfalls war ich nicht der Einzige, dem es so ging, wie man auf den Bildern sieht.

Ihr habt das Rennen am Ziesaberg wieder einmal prima über die Bühne bekommen. Ich freue mich schon auf die nächste Veranstaltung bei Euch. Vielen Dank an Alle, die sich für gestern und für uns Fahrer den A… aufgerissen haben.

In 14 Tagen werden wir sehen, was Vellahn aus einem 3-Stunden-Enduro macht. Hoffentlich verwechseln die Streckenbauer vor Ort die Veranstaltung nicht mit dem Endurodeo. Da wird Abteilungsleiter Ronald aber schon aufpassen (hoffe ich!!!!). Ihr braucht in Vellahn nicht viele künstliche Hindernisse. Euer „Naturhinderniss Kieskuhle“ schlaucht die 3 Stunden schon genug. ;-)

Ich habe über Winter das Motorrad gewechselt und bin jetzt in der Hobby E2 mit einer 350er KTM unterwegs. Das Fahren ist doch sehr entspannter geworden, im Gegensatz zur 520er vorher. Der Muskelkater ist aber heute genauso, wie sonst auch nach den Rennen.

Der Werbung glaubend, habe ich extra nichts für die Kondition gemacht, weil die neue „KTM-Superwaffe“ das ja alles für mich übernimmt. Leute, die Werbung sagt nicht immer die Wahrheit!

Aber die 350er arbeitet da schon wirklich gut mit. Leicht, handlich und durch die Einspritzung sehr sparsam, so dass ich nicht nachtanken muss. In jeder Lage genug Leistung, ohne diesen „ich zieh dir jetzt mal die Arme lang Punkt“, den ich von der 520er noch kannte. Eigentlich für 3-Stunden-Rennen das ideale Moped. Mal sehen, wie sie sich im Vellahner Sand so schlägt.

Kai-Uwe # 510

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Kommentare

avatar Bruno529
+1
 
 
Vielen Dank nach Wolgast! Perfekte Veranstaltung.... Hat richtig Spaß gemacht. Ich habe nie den Chickenway benutzt auch nicht nach 10 Jahren Enduroabstinenz.
avatar SENNAH
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Ein großes Lob an den Organisator "MC Wolgast" !!! Tolle Strecke , mit viel Abwechselung für die Fahrer !!! Haben das erste mal einem Endurorennen beigewohnt. Hat uns SUPER gut gefallen. Bei einem Endurorennen ist ja sehr viel Kondition und Geschicklichkei t gefragt. Hut ab vor allen Endurofahrern. Achso wir sind schon sehr lange Motocrossfans und natürlich auch Zuschauer.
Zum Schluß großes DANKE an alle fleißigen Helfer.
MfG Fans aus VG
avatar Dr.500Kubik
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Schade dass die vielen Enduro-Reinschn upperer (Crosser?) so diskriminiert wurden... Warum müssen die in ner 30 Mann starken Klasse z.B. mit 125 2T gegen 500 4T antreten? Während in der Hobby-E2 die Pokale ausgeknobelt wurden.
Die sind doch das gleiche Enduro-Rennen gefahren, und kein Cross! Und die längeren Stollen der Crossreifen haben auch nichts gebracht, der beste Crosser landete erst auf Platz 15 im Championat. Die Streckenführung entscheidet, ob Enduro gefahren wird oder Cross, und nicht das Vorhandensein eines Fahrzeugbriefes! Also wovor haben die Funktionäre Angst? Meisterschaftsp unkte gehen auch nicht verloren, die Crosser sind ja nicht eingeschrieben! Fragen über Fragen...
Beim Cross fahren doch auch viele Enduristen mit, und zwar nicht in einer anderen Klasse! Obwohl sie teilweise FIM-Bereifung benutzen. Sehr merkwürdig.
avatar Dr.500Kubik
0
 
 
Ich meine natürlich Hobby E1!
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Aktualisiert ( Donnerstag, den 22. März 2012 um 13:17 Uhr )  

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